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Aylin Leclaire

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Aylin Leclaire (*1992 in Duisburg) kreiert in ihren Arbeiten Narrative, die Machtstrukturen und menschliche Interaktionen untersuchen. Sie benutzt unterschiedlichste Materialien und Medien, um politische, emotionale und räumliche Aspekte von Zuständen darzustellen.
Aylin Leclaire studierte freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin von Prof. Martin Gostner und am Sandberginstituut in Amsterdam im Studiengang „Master of Voice“. Aktuell lebt und arbeitet Aylin Leclaire in Düsseldorf.

Statement

Etwas muss sich ändern. Wir sind im System eingeklemmt. Kunst scheint nur noch Kunstmarkt zu sein, wenn du überleben willst. Künstler schaffen fremdbestimmt. Kunst scheint nicht mehr frei zu sein.
Doch es geht ein Flüstern durch die Reihen der neuen Generation: „Wir müssen etwas ändern“.
Aber was? Und wie?
Einen Alternativvorschlag zu dieser Situation, scheint es gegenwärtig nicht
zu geben. Unzufriedenheit und Unwohlbefinden machen sich breit, doch diese Gefühle sind
schwer zu greifen, fast unmöglich zu benennen.
Der Weg zum Erfolg scheint klar und dennoch kaum zu meistern: zuerst die Institution, dann der Markt, auf dem es nach scheinbar vorgegebenen Richtlinien zu bestehen gilt.
Was ist ein Künstler und worauf sollen uns institutionelle Einrichtungen vorbereiten, wohin sollen sie uns leiten?
Welche Ideale sollen vertreten werden und WAS WOLLEN WIR ÄNDERN?


Akademia hatte mit der Idee eines einzelnen, eine Oper zu machen, begonnen. Durch den teil-demokratischen Arbeitsprozess, indem Aylin Leclaire für die einzelnen Teams die Organisation übernahm, als Kleber fungierte, und jedem der teilnehmenden Künstler/innen versuchte größtmögliche Freiheit zu lassen, während sie sich um Möglichkeiten der Realisierung kümmerte, entstand ein großes und komplexes Kollektivprojekt.

Der besondere Aspekt des Projektes liegt nicht darin, dass über 100 Künstler:innen zusammen gefunden haben, um ihrem Bedürfnis nach Freiheit eine Stimme zu geben und zu kritisieren, sondern dass so viele Menschen durch ihre Zusammenarbeit ein Gegenbeispiel zur gegenwärtigen Situation geschaffen haben bzw. einen möglichen Lösungsweg aufgezeigt haben. Dies hätte nicht geplant werden können, sondern konnte nur aus einer Mischung aus Leidensdruck, Sehnsucht, Konzept und Zusammenarbeit wachsen.

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